Kinder und Babys

Natürlich ist es richtig, dass Babys und Kleinkinder sehr schnell wachsen und ihre Augen sich wieder verändern können, dennoch ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass auch von ihnen biometrische Passfotos gemacht werden sollten. Grundsätzlich sind die Voraussetzungen für Kinder die gleichen wie für Erwachsene, aber es gibt ein paar Abweichungen. Als erstes ist für Babys und Kleinkinder bis zum Alter von 6 Jahren keine biometrische Eignungsprüfung ein Muss. Die häufigsten Unterschiede der Anforderungen bei Passfotos für Babys liegen beim Ausdruck des Gesichts (es ist sehr schwer, ein Neugeborenes zu einem neutralen Ausdruck des Gesichts zu zwingen), bei der Kopfhaltung (Frontalaufnahme ist nach wie vor Pflicht) und bei der Zentrierung des Kopfes auf dem Bildausschnitt. Auch die Augen und die Blickrichtung unterliegen bei Kleinkindern nicht sehr so strengen Anweisungen. Beachten Sie, dass das Kind nicht schreien darf und trotzdem in die Kameralinse schauen muss. Zusätzlich dürfen keine anderen Gegenstände oder Personen auf dem Bild zu sehen sein.

Vereinfachung der biometrischen Passfotos für Babys

Bei Kleinkindern sind Ausnahmen in Bezug auf die Abmessungen des Motivs auf dem Bild erlaubt. Bei Kindern bis zum Alter von 10 Jahren darf das Gesicht 50 – 80 Prozent des Passbildes einnehmen (bei Erwachsenen sind es 70-80 Prozent), was einer Größe von 2,2 bis 3,6 cm vom Kinn bis zum Scheitel entspricht. Dennoch ist es empfehlenswert, die Anforderungen an das Dokument in Ihrem Land zu überprüfen, bevor Sie das Bild einreichen. Beachten Sie, dass sich die Größenverhältnisse ändern können, falls die erforderliche Größe z. B. 2 x 2 Zoll beträgt.

Wir haben ein paar Tipps vorbereitet, die Sie nutzen können, wenn Sie selbst ein biometrisches Passbild für Ihr Kind anfertigen wünschen.

  1. Machen Sie ein Bild von oben, wenn das Baby auf einer weißen, grauen oder hellen Decke liegt (bitte überprüfen Sie die Voraussetzungen in Ihrem Land).
  2. Sprechen Sie mit dem Kind, während Sie daheim ein Passbild machen.
  3. Bereiten Sie viele Fotos vor und wählen Sie das beste aus. Dadurch sollten Sie später keine weiteren Fotos mehr machen.